Kurkuma

Kurkuma, Gelbwurz, Turmerik (Curcuma longa), getrocknet und zu Pulver zermahlen
Amorphe Kleinskulpturen in prickelndem Gelb: Kurkuma, Turmerik oder Gelbwurz (Curcuma longa)
Kurkuma, Gelbwurz, Turmerik (Curcuma longa), getrocknete Wurzelstücke
Super Alleseinfärber mit erdigem Geschmack: Kurkuma, zum Pulver zermahlen
  • ENturmeric
  • FRcurcuma
  • EScúrcuma
  • ITcurcuma

Kurkuma, (Curcuma longa) auch Gelbwurz oder Turmerik genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse, deren Wurzel als Gewürz verwendet wird. Ungeschält sieht die Kurkumawurzel fast wie Ingwer aus, frische Wurzeln erhalten Sie aber nicht gerade an jeder Ecke. Beim Gewürzhändler ist Kurkuma in aller Regel geschält und in Form von quietschgelben getrockneten Wurzelstücken oder als Pulver zu haben. Kurkuma ist das, was dem Currypulver seine Farbe gibt, statt currygelb müsste es also korrekterweise kurkumagelb heißen.

In der Küche

Während Kurkuma in der indischen Küche zu den beliebtesten Gewürzen zählt, betrachten ihn bei uns viele in erster Linie als Färbemittel. Zwar gibt es fraglos intensivere Gewürze als Kurkuma, aber mehr als färben kann er schon. Er schmeckt leicht bitter, etwas pfeffrig und hat gleichzeitig etwas Tiefgründiges, Warmes und unaufdringlich Schmeichelndes an sich.

Kurkuma passt sehr gut zu Reis- und Nudelgerichten, Fisch und Meeresfrüchten, Geflügel, Eiern und natürlich in Currys, besonders solchen aus Kartoffeln und Blumenkohl, denen er mit seinem erdigen Charakter den aromatischen Unterbau verleiht. Wenn Sie Kurkuma anbraten, intensivieren Sie sowohl seinen Geschmack als auch seine ohnehin schon kaum zu bändigende Färbekraft.

Er verträgt sich sehr gut mit seinen Verwandten Galgant und Ingwer, ebenso wie mit Anis, Bockshornklee, Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprika, Pfeffer und Zitronengras.

Herkunft

Kurkuma stammt ursprünglich aus Südostasien und wird heute vorwiegend in Indien, Südamerika und den Westindischen Inseln angebaut.