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Taboulé

Taboulé aus Petersilie, Bulgur, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Paprika, Gurken, Rosinen, Minze
Ausgewogene Balance zwischen Getreide und Grünzeug: Taboulé

Taboulé oder Tabouleh wird ein Salat genannt, der in der nahöstlichen Küche ausgesprochen populär ist und inzwischen auch in Mitteleuropa gerne und viel gegessen wird. Eine verwandte Zubereitung findet sich in der türkischen Küche und nennt sich Kısır. Taboulé-Rezepte hiesiger Medien neigen dazu, ihn als Bulgursalat mit irgendwas drin anzudienen, was im Stammland des Nudelsalats, wo Essen primär zu sättigen hat, nicht verwundern mag. In seinen Ursprungsländern übernimmt hingegen Petersilie die Führungsrolle, Bulgur bildet den Unterbau und bereichert das Mundgefühl. Weil Couscous beides ebenso gut hinbekommt, wird Bulgur mitunter durch ihn ersetzt.

Was ins Taboulé alles hineinkommt, ist nirgends in Stein gemeißelt. Petersilie und Bulgur sicher, Minze mit hoher Wahrscheinlichkeit, sehr oft Lauchzwiebeln und Tomaten. Die Säure liefert Zitronensaft, fürs Flutschige sorgt Olivenöl. Mir schmecken auch Paprikaschoten, Gurken und Staudensellerie im Taboulé, und ich mag es, wenn Rosinen oder andere Trockenfrüchte süße Akzente setzen.

Taboulé zählt zu den festen Mitgliedern der orientalischen Mezze-Tafel, es spricht aber absolut nichts dagegen, ihn als Beilage zu reichen oder zur Hauptmahlzeit zu erklären.

Rezept

Taboulé

2–4 Personen

  • 150 ml Bulgur, grob oder fein (~ 135 g)
  • 300 ml Wasser
  • 80 g Petersilienblätter (~ 2 Bund)
  • 15 g Minzeblätter
  • 300 g Tomaten {~ 4–5 St.)
  • 120 g Lauchzwiebeln {~ 4 St.)
  • 1/2 rote Paprikaschote
  • 1/2 Salatgurke
  • 30 g Korinthen
  • 60 ml Olivenöl
  • ca. 50 ml Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Bulgur mit etwas Salz im Wasser kurz aufkochen, beiseite stellen und 15–20 min (oder nach Packungsanweisung) quellen lassen, bis er gar und trocken ist. Durch ein Tuch eventuell verbliebenes Wasser ausdrücken.

Während der Bulgur gart, Tomaten sowie Paprika entkernen und in feine Würfel schneiden. Gurke schälen, Kerne ausschaben und ebenfalls fein würfeln. Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden, Kräuter fein hacken.

Gemüse, Kräuter, Korinthen und Bulgur mit Olivenöl vermengen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Taboulé mindestens vier, besser noch einige Stunden länger zugedeckt und kühl ziehen lassen.